RADNETZ Y Nr 1

von: 21.10.2005 bis 30.12.2015

Installation RADNETZ Y № 1 von Walter Berger - Phoenix Production Die Arbeit Radnetz Y № 1 des Künstlers Walter Berger ist eine wortwörtliche Vernetzung im öffentlichen Raum von St. Pölten. Das Kunstwerk entstand in Zusammenarbeit mit der Stadt St. Pölten und kunst im öffentlichen raum niederösterrreich.

Walter Berger wurde 1951 in St. Pölten geboren und studierte 1975 - 81 an der Hochschule für Angewandte Kunst, Wien. Er lebt und arbeitet in WIEN, manchmal in ROM oder IRGENDWO.

Sein in der Rathausgasse montiertes Spinnennetz symbolisiert Vernetzung im allgemeinen Sinn. So ist dieses Kunstwerk in der wichtigsten Ost-West Verbindung der Innenstadt angebracht und soll so auch als verbindendes Objekt zwischen dem Land Niederösterreich und der Stadt St. Pölten gesehen werden, die sich gemeinsam um die Verwirklichung dieses Kunstwerks bemüht haben . 

Auf einer Höhe von zehn Metern hängt eine Eisenskulptur in der Form des Radnetzes einer Gartenkreuzspinne. Die Installation ist in die Rathausgasse auf der Seite des Riemerplatzes zwischen die Häuserfronten eingespannt. Das Netz hat einen Durchmesser von ca. 200 cm, ist platiniert und auf die Weite gut sichtbar. Die Verankerung ermöglicht ein leichtes Schwingen im Wind. Somit gelang es dem Künstler die Eigenschaften eines Spinnennetzes wie Elastizität, Stabilität und Leichtigkeit in der skulpturalen Arbeit umzusetzen.

Die Spinne interessiert den Künstler in ihrer Symbolik, aber auch die Vollkommenheit ihrer Netze regte ihn zur weiteren Auseinandersetzung an. Die Spinne gilt wegen ihres kunstvollen Netzes und ihrer zentralen Position darin als Symbol der kosmischen Ordnung, aber auch als Sonnen-Symbol, da sie wie die Sonne ihre Strahlen, die Fäden ihres Netzes selbst hervorbringt.

Walter Berger setzt sich bereits seit 1990 intensiv mit der Kreisform auseinander.

Am Anfang stand die Auseinandersetzung mit der Fahrrad-Arbeit von Marcel Duchamp, darauf folgten die Rotationsbilder. Mit der Radnetz-Arbeit wird die Kreisform nun in die Dreidimensionalität umgesetzt. Ein weiterer Aspekt, der sich durch das künstlerische Schaffen von Walter Berger zieht und auch beim Radnetz Y № 1 auffällt, ist das Spiel mit Größenverhältnissen.

Die Skulptur wurde durch die Cellistin Clementine Grasser mit einem 5-Saitigen Cello solo eröffnet. Die Musikerin erhielt bereits mehrere Preise für ihre Kompositionen, unter anderem den Förderpreis für Musik und Komposition. Im Anschluss an die Eröffnung spielte die Gruppe Mellow Down Easy (mit Lilli Kern, Tom Hornek und Christian Reich) aus St. Pölten.

 

 

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