Stadtmuseum Sankt Pölten

Die Architektur des Stadttheaters

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Die architektonische Geschichte  des Theatergebäudes - oder kein Stein blieb auf dem anderen...

 

Im Jahr 1820 hat das St. Pöltner Theater seinen bis heute gültigen Standort in der nordwestlichen Ecke des Rathausplatzes gefunden. Der erste – architektonisch eher bescheiden ausgestattete – Theaterbau des St. Pöltner Baumeisters Josef Schwerdfeger wurde ab 1892 weitgehend erneuert. In Folge des verheerenden Ringtheaterbrandes war das Theater 1881 gesperrt worden. Erst nach Herstellung einer – die volle Feuersicherheit verbürgenden – Neueinrichtung konnte ein provisorischer Theaterbetrieb wieder aufgenommen werden.

Der Wiener Architekt Eugen Sehnal war für die neue Ausgestaltung des Zuschauerraums und den Entwurf der Fassade verantwortlich. Der kleine Theaterbau war damals noch eingeschoßig und zeigte eine deutliche Betonung der Mittelachse, was durch ein breites Portal im Erdgeschoß, einen auf Konsolen ruhenden Balkon im ersten Obergeschoß, ein dominierendes rundbogiges Fenster im Übergang zur Attikazone, sowie eine segmentbogig abgeschlossene, überhöhte Gestaltung in der Dachzone zum Ausdruck kam. In der Mittelachse waren auch die Büste des Apolls, als Gott der Musen, sowie als „Bekrönung“ des Baues seine Lyra, zu finden. Diese beiden symbolischen Elemente des Fassadendekors, wurden auch auf die 1968/69 um ein Stockwerk erhöhte und überarbeitete Fassade des Theaters übernommen und verbinden damit den heutigen Bau mit seiner reichen Geschichte.

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